Maßnahmen

Vorbereitende Untersuchungen

Die Gemeinde hat nach den Bestimmungen des BauGB vor der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets die vorbereitenden Untersuchungen durchzuführen oder zu veranlassen, die erforderlich sind, um Beurteilungsunterlagen zu gewinnen über die Notwendigkeit der Sanierung, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge sowie die anzustrebenden allgemeinen Ziele und die Durchführbarkeit der Sanierung im Allgemeinen.

Der Beschluss zur Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen wurde von den städtischen Gremien im Februar 2015 gefasst. Im April 2015 wurden im Rahmen einer Bürgerversammlung über die Ergebnisse berichtet und Anregungen aufgenommen.

 

Präsentation Vorbereitende Untersuchungen - Bürgerinfo vom 14.04.2015 (PDF)

 

 

 


Rahmenplanung

Ohne eine intensive Beteiligung möglichst vieler Menschen, die im Gebiet wohnen und arbeiten, ist eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des Projektes nicht möglich. Dementsprechend wurde der Runde Tisch Leer-Weststadt als regelmäßiges Gremium eingerichtet, zu dem alle Bürger*innen der Weststadt eingeladen sind.

 

Die bisher beschlossenen Änderungen und Änderungsvorschläge, die sich aus dem jetzigen Stand der Diskussion ergeben, sind in der folgenden Anlage zusammen gestellt.

Änderungen Rahmenplan Stand 08. April 2019

Rahmenplan - bauliche Entwicklung

Rahmenplan Leer Weststadt (Entwurf vom 19.03.2018)

Übersichtsplan Erneuerungskonzept (Stand vom 03.04.2018)

 

Planungskonzepte für den Teilbereich Ohlthaverstraße/ Stadtring/ Deichstraße/ Königskamp, die im Rahmen des Runden Tisches vom 07.11.2017 durch die Planungsbüros vorgestellt wurden:

 

Präsentation Büro LOCODROM vom 07.11.2017

Präsentation Büro NSP vom 07.11.2017

Präsentation Büro Kilian + Kollegen vom 07.11.2017

 

Um insbesondere während der ersten Phase der Sanierung, in der die Ziele der Sanierung konkretisiert werden, eine möglichst breite Beteiligung zu erreichen, wurden im Sommer 2017 ergänzend eine Vor-Ort-Beteiligung in der Weststadt, ein Workshop mit Schüler*innen und eine anschließende Zukunftswerkstatt durchgeführt, um Anregungen, Impulse und Gestaltungsvorschläge der ansässigen Bevölkerung einzuholen.

Die Vor-Ort-Beteiligung und der Schüler*innen-Workshop wurden als Beteiligungsformat gewählt, um diejenigen Bevölkerungsgruppen in den Planungsprozess einzubinden, die erfahrungsgemäß in den tradierten Beteiligungsformaten nicht erreicht werden bzw. dort vielfach unterrepräsentiert sind. Die ausführliche Dokumentation der Ergebnisse dieser Beteiligungsprozesse können unter nachfolgendem Link abgerufen werden:

 

Dokumentation Vor-Ort-Beteiligung / SchülerInnenworkshop / Zukunftswerkstatt
 

Die erhobenen Informationen wurden ausgewertet und floßen in die Rahmenplanung der Stadtteilsanierung ein.

 

 

 

 

 


Modernisierung von Gebäuden

Ein wesentliches Sanierungsziel ist die Modernisierung und Instandsetzung der Wohngebäude im Sanierungsgebiet. Neben den Förderprogrammen der NBank und der KfW ist es nunmehr möglich auch von steuerlichen Abschreibungen zu profitieren.

Liegt ein Gebäude in einem förmlich festgelegten und räumlich abgegrenzten Sanierungsgebiet, kann der Eigentümer im Falle einer Modernisierung und Instandsetzung dieses Gebäudes die Möglich­keiten einer erhöhten steuerlichen Abschreibung nach § 7 h (vermietete Gebäude) bzw. § 10f (selbstgenutzte Wohngebäude) Einkommenssteuer­gesetz nutzen. Dabei können die Eigentümer ihre Investitionskosten innerhalb von 12 Jahren steuerlich absetzen. Selbstnutzer können Investitionen innerhalb der ersten 10 Jahre zu jeweils 9 % steuerlich geltend machen. Nur Gebäudeeigentümer, die eine Einkommenssteuererklärung bei einem deutschen Finanzamt abgeben, können den Steuervorteil erhalten. Personen, die nicht zur Einkommenssteuer veranlagt werden, erhalten diese Möglichkeit nicht. Im Zweifelsfall fragen Sie hier bitte Ihren Steuerberater.

Grundlage für die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung ist der Abschluss einer Modernisie­rungs­­vereinbarung nach § 177 Baugesetzbuch mit der Stadt Leer. Die Modernisierungsvereinbarung regelt die Art und den Umfang der beabsichtigten Sanierungs­maßnahme und enthält die Angabe über die voraussichtlich entstehenden Modernisierungskosten, die auf Basis einer Kostenermittlung Ihres Architekten oder mittels der Kostenvoranschläge von Firmen zusammen­gestellt werden.

Ganz wichtig: Die Modernisierungsvereinbarung muss vor dem Beginn der Arbeiten abgeschlossen werden. Deshalb stimmen Sie sich bitte zuerst mit dem Sanierungsbüro ab und fangen erst dann an zu bauen!

Nach Durchführung und Abschluss der Modernisierungsarbeiten sind die gesammelten Rechnungen im Sanierungsbüro einzureichen. Nach Prüfung der Belege stellt die Stadt eine Bescheinigung für das Finanzamt aus.

Bei Fragen steht Ihnen das Sanierungsbüro gern zur Verfügung.

 

Muster Modernisierungsvereinbarung (PDF)

 

 


Erneuerungskonzept / Vorbereitende Untersuchung

 

 

Erneuerungskonzept / Entwurf des Rahmenplans

(Stand 03.04.2018)